Kunsthistorik Berlin
Kunstmalerei
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Kunstmalerei

Die Kunstmalerei grenzt sich sehr deutlich zur Malerei als Handwerk ab, indem z. B. Wände oder andere Untergründe, direkt mit Motiven bemalt werden. Die Kunstmalerei wird von professionellen Kunstmalern als freie Bildgestaltung betrieben und orientiert sich an keinerlei Vorlagen, wobei sie sich vieler verschiedener Möglichkeiten und Techniken bedient. Diese variieren je nach Untergrund, der bemalt wird.
Sehr großer Beliebtheit erfreut sich die Nass in Nass-Technik. Bei dieser Technik wird in die Farbe hineingemalt, während sie noch nass ist. Besonders dafür geeignet sind Farben, die etwas langsamer trocknen. Man erzielt dadurch feinste Farbverläufe und entgeht der Gefahr von Rissbildung, die z. B. bei falsch angewandter Lasurtechnik sehr hoch ist.
Aquarelle werden auch oft in dieser Technik gemalt und erzielen dadurch die für diese Malweise charakteristische Wirkung, wobei das zum Aquarellieren geeignete Papier zwar saugfähig sein muss, aber trotzdem glatt genug, damit sich die Farbpigmente, die sich im Wasser gelöst haben, noch gut verteilen und auch anhaften können.
Die Ölmalerei ist dahingegen eine einfache, aber sehr komplexe Maltechnik und im speziellen haben sich Ölbilder bewährt und sich unter kunstgeschichtlichem Aspekt als sehr haltbar erwiesen.
Den Ruf als schwierige Maltechnik bekam die Ölmalerei in Zeiten, in denen sich Künstler ihre Farben noch selber anrühren mussten. Denn war das Mischungsverhältnis von Farbpigment und Öl falsch gewählt oder wurde das falsche Öl verwendet, kam es vor, dass Bilder sehr langsam trockneten.
Heutzutage stellt sich dieses Problem nicht mehr, da es fertige Ölfarben in allen möglichen Farben und verschiedenen Qualitäten zu kaufen gibt.